Navigieren auf Fussballstadion JA

Navigation

25. November 2018

Ja zum Fussballstadion: Ein guter Entscheid für Zürich

Ja zum Fussballstadion

Ja zum Fussballstadion

Das klare Bekenntnis der Stadtzürcher Bevölkerung zum Projekt Ensemble freut die Partner und privaten Investoren. Zürich geht damit einen weiteren, sehr wichtigen Schritt auf dem Weg zur Realisierung eines echten Fussballstadions. „Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Zürich“, sagt der Sprecher des Projekts, Hans Klaus von KMES Partner. Die überparteilich breite und in allen Bevölkerungsgruppen feststellbare Zustimmung zeige, dass die private Finanzierung und der ausgewogene Mix aus Stadion, einer Genossenschaftssiedlung und zwei Wohn- und Gewerbehochhäuser die Zürcherinnen und Zürcher überzeugt habe. „Es hat sich ausbezahlt, dass wir von Beginn an sehr konsequent auf eine äusserst sachliche und transparente Darstellung der Fakten gesetzt haben.“ Das Votum sei auch als Signal zu verstehen, dass die Bevölkerung bei der Quartier- und Stadtentwicklung keine radikalen Lösungen wünsche, sondern fairen und ausgewogenen Kompromissen den Vorzug gebe.

Insbesondere für die zwei Fussballvereine Grasshopper Club Zürich und FC Zürich ist das Ergebnis von grosser Tragweite. „Zürichs Spitzen- und Nachwuchsfussball profitiert von einem echten Fussballstadion auf dem Hardturm. Ich bin sehr erleichtert, dass wir nach mehr als 12 Jahren Zuwarten mit dem klaren Rückhalt der Bevölkerung das Neubau-Projekt nun endlich zügig vorantreiben können“, freut sich Ancillo Canepa, Präsident des FC Zürich. Und Stephan Anliker als Präsident von den Grasshoppers doppelt nach: „Das künftige Stadion bietet uns Clubs mit mehreren Hundert Mitarbeitenden wirtschaftlich neue Möglichkeiten, die für eine nachhaltige unternehmerische Zukunft und damit für den Spitzen- als auch den Nachwuchssport entscheidend sind.“

Mit der Zustimmung können auf dem Hardturm-Areal auch 174 kostengünstige Wohnungen erstellt werden. Es sei dies ein ganz wichtiges Vorhaben, sagt die Präsidentin der Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ), Nathanea Elte. Damit könne der Anteil an gemeinnützigen Wohnungen im Kreis 5 markant erhöht werden, was dem Willen der Bevölkerung und der Stadtregierung entspreche.

Für die Credit Suisse, die über ihre Immobiliengefässe die zwei Wohntürme realisiert, die indirekt das Stadion finanzieren, leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag für den Fussball in Zürich. Sie sieht den Entscheid der Zürcher Stimmbevölkerung als Auftrag, zusammen mit den Projektpartnern auf eine möglichst zügige Umsetzung hinzuarbeiten.

Die für die Entwicklung und Realisierung verantwortliche HRS Real Estate AG (HRS) schafft das Ja der Stadtzürcher Stimmbevölkerung Planungssicherheit, auch wenn damit erst ein weiterer, wenn auch sehr wichtiger Zwischenschritt gegangen ist. „Wir werden zügig weiterarbeiten, im Rahmen des politischen und baurechtlich definierten Verfahrens. In diesem Prozess kann es auch Rekurse geben. Wir appellieren an die Vernunft und Fairness der Gegner, den heute klar zum Ausdruck gebrachten Volkswillen zu respektieren“, sagt Martin Kull, CEO und Inhaber der HRS.

Weitere Artikel